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„Der erfolgreiche Bezirk Ostwestfalen-Lippe im Jahre 2020“


Bielefeld, 29.12.2011
Unter diesem Motto stand die erste Zukunftswerkstatt des Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe im Dezember 2011. 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichsten Branchen hatten sich in Bielefeld getroffen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie die Arbeit im Bezirksverband künftig attraktiver und damit auch erfolgreicher gestaltet werden kann.

Start war ein für Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen nicht ungewöhnliches Vorgehen: Meckern! Mit der Einstiegsfrage: Was ärgert/stört mich an unserer Gewerkschaftsarbeit im Bezirksverband?“ haben die Anwesenden in Arbeitsgruppen alles aufgeschrieben, was stört, was nicht richtig läuft, was jede/r schon immer mal ändern möchte. Diese Kritikpunkte wurden zusammengetragen, schriftlich festgehalten und dann auf den Punkt gebracht, damit nichts verloren geht. In Kleingruppen wurden anschließend die wichtigsten Kritikpunkte ausgewählt und ins Positive gewendet - der erste Schritt, den Blick für das Neue, das Gewünschte zu öffnen.

Mit der Aussage: „Unser Traum von einer erfolgreichen Gewerkschaftsarbeit im Bezirk - Der attraktive Bezirksverband im Jahre 2020“ haben alle Visionen entwickelt, wie künftige Gewerkschaftsarbeit aussehen könnte. Unter dem Motto: „Die Kreativität beginnt da, wo man sich für nichts zu doof ist!“ (Zitat Sir Peter Ustinov) wurden in kurzen Sketchen, Vorträgen etc. die verrücktesten Ideen gesponnen, so dass bei der Vorstellung so manche Lachtränen kullerten. Aus der Phantasie in die Realität! In dieser Verwirklichungs- und Praxisphase galt es, konkrete „Projekte“ bzw. Aufgaben für die zukünftige Arbeit im Bezirk zu entwickeln. Dabei sollte auch das weitere Vorgehen so konkret wie möglich erarbeitet werden.

Mit verbindlichen, zeitlich abgestimmten Vereinbarungen endete diese erste Zukunftswerkstatt. Dazu gehören sowohl die Gestaltung von Veranstaltungen, die Weiterentwicklung der Kommunikation im Bezirksverband wie auch eine andere Ansprache in der Jugendarbeit… Alle Vorschläge wurden im Plenum auf ihre Umsetzungsmöglichkeit überprüft und gemeinsam weiterentwickelt.

Mittlerweile sind allen, die mitgemacht haben, diese Vereinbarungen zugegangen und die ersten haben begonnen, diese auch umzusetzen. Im Sommer 2012 wollen sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen noch einmal treffen und gemeinsam schauen, wie weit alles umgesetzt werden konnte und wenn nicht, woran es scheiterte.

Alle waren sich einig: Eine Arbeit in Form einer Zukunftswerkstatt ist sehr anstrengend, macht aber auch sehr viel Spaß und ist äußerst effektiv. Es wird sicher eine Fortsetzung geben!

„Der erfolgreiche Bezirk Ostwestfalen-Lippe im Jahre 2020“ mit diesem Ziel gingen die Teilnehmer auseinander, wohl wissend, das noch vieles zu tun ist, aber der Anfang ist gemacht.

IG BAU - die tun was!
Ein Beitrag unserer Kollegin Sabine Katsche-Döring.