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IG BAU: Mindestlohn für Steinmetzbetriebe

Auf Abrechnungen achten


Minden, 28.10.2013
Ab Oktober gilt für Steinmetzbetriebe erstmals ein Mindestlohn. Beschäftigte der Branche im Kreis Minden-Lübbecke sollen deshalb am Monatsende ihre Lohnabrechnung genau kontrollieren.
Dazu hat die IG Bau Ostwestfalen-Lippe aufgerufen. "Kein Steinmetz im Kreis Minden-Lübbecke darf jetzt weniger als elf Euro pro Stunde verdienen. Das ist die unterste Lohngrenze", sagt Heinrich Echterdiek.

Der Vorsitzende der IG BAU Ostwestfalen-Lippe wirft der bisherigen schwarz-gelben Bundesregierung eine „Hinhaltetaktik“ beim Mindestlohn vor: „Die Steinmetze haben lange auf ‚politischen Granit’ gebissen.“ Die von Merkel geführte Regierung habe sich für die Lohnuntergrenze immerhin mehr als ein Jahr Zeit gelassen. „Dabei hat gerade die körperlich harte Steinmetzarbeit allemal einen Mindestlohn verdient“, so Echterdiek.

Darüber hinaus appelliert der IG BAU-Bezirkschef an die heimischen Betriebe im Steinmetz- und Bildhauerhandwerk, den Arbeitsschutz nicht zu vernachlässigen: „Wer mit Steinfräse, Flex, Schleif- und Bohrmaschinen oder Presslufthammer arbeitet, für den sind Schutzbrille, Hörschutz, Staubmaske und Arbeitsschuhe mit Stahlkappe ein Muss. Darauf haben die Chefs zu achten.“